Von Veröffentlicht am: 04/20204,4 min Lesezeit

“Gutes Design ist so wenig Design wie möglich” – Dieter Rahms

Über die Kunst der funktionalen Gestaltung

Gutes Design ist kein Zufall. Gute Gestaltung erkennt man nicht an ein paar knallige Farben und auffälligen Schriftzügen. Gutes Design löst Probleme. Und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters. Aus diesem Grund ist Designen eine höchst psychologische Arbeit – und wir sind Experten auf diesem Gebiet. Worauf es bei gutem Design ankommt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Am Anfang war … der Zweck

Design ist nicht Kunst – und will es auch gar nicht sein. Im Gegensatz zur Kunst orientiert sich Design an einem bestimmten Zweck und stellt funktionale Abwägungen an die erste Stelle des Schaffensprozesses. Das Design einer Website, eines Produktes oder eines Flyers verfolgt ganz bestimmte Ziele und erreicht diese durch strategische Blickführung und unterbewusste Signale. Natürlich ist gutes Design auch kreativ und sieht schön aus – diese Aspekte ordnen sich der Funktionalität jedoch unter.

Design ist gut, wenn es seine Ziele erreicht. So einfach.

Kennen Sie das? Sie sehen im Supermarkt-Regal einen Tee mit besonders schöner Verpackung stehen und die ein/ zwei Euro mehr machen dann auch keinen Unterschied mehr? Gutes Design versteht seine Zielgruppe und orientiert sich an deren Bedürfnissen. Durch bestimmte Formen, Farben, Funktionen, Bilder und die Typographie spricht Design die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe an – bewusst und unterbewusst. Auf diese Weise erzeugt es Emotionen und die entscheiden am Ende über kaufen oder nicht kaufen.

Auch bei der vorangestellten Konzeption eines Produktes oder einer Website geht es vor allem um Bedürfnisse. Die Hauptaufgabe des Designs besteht darin, mögliche Hürden beiseite zu räumen und die Rezeption möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Ein Beispiel: Funktioniert eine Website auf dem Laptop, wird auf mobilen Endgeräten aber völlig verkehrt präsentiert, hat der Designer gründlich versagt. Wenn er es jedoch schafft, dass die Website von jedem Endgerät aus bestmöglich präsentiert wird und der Nutzer sich intuitiv und ohne Schwierigkeiten zurechtfindet, dann kann man von einem guten Design ausgehen. Aus diesem Grund löst Design auch Probleme: Es macht Produkte benutzbar, rezipierbar und erschafft eine Lösung für verschiedene Bedürfnisse.

Gutes Design