Von Veröffentlicht am: 08/20196 min Lesezeit

„Print ist tot!“ – von wegen!

Wir gehen dem Irrglauben auf die Spur

In Zeiten von Smartphones, Web 2.0 und der allgemeinen Digitalisierung wird ein Medium besonders unterschätzt: Print. Leider denken viele in ihrer Unternehmenskommunikation nicht mehr an die klassischen Werbemittel aus Papier. Doch warum ist das so? Einige gehen sogar so weit und behaupten, Print sei tot. Warum das ein fataler Irrglaube ist und wie wichtig Printmedien auch noch im digitalen Zeitalter sind, erläutern wir Ihnen in diesem Beitrag.

Web und Social Media – digitale Medien im Fokus, doch was ist mit Printmedien?

Egal ob am Bahnhof, auf der Arbeit oder zuhause: heutzutage stehen uns viele verschiedene Medien zur Verfügung, um sich über Neuigkeiten in der Familie, bei Freunden oder auf der ganzen Welt zu informieren. Fakt ist jedoch, dass unter modernen Kommunikationsmitteln als erstes Social Media, WhatsApp, E-Mail-Newsletter und Blog in den Sinn kommen. Die klassischen Medien wie Flyer, Broschüre oder postalischer Newsletter haben für viele nur eine untergeordnete Priorität. Doch wieso ist das so?

Seit Beginn der Digitalisierung philosophieren Fachleute und Experten stark über das Thema „Print oder Digital“. Welche Kommunikationsmittel sind effektiv? Wie erreiche ich die Zielgruppe am besten? Und welche haben Zukunft? Sowohl Printmedien als auch digitale Medien bieten Vor- und Nachteile. Daher beschäftigen sich neben Experten auch angehende Mediengestalter mit dem Thema. So waren sogar einige der festen Überzeugung, dass in nur wenigen Jahren niemand mehr Geschäftsausstattung aus Papier nutzen würde – nicht mal mehr gedruckte Visitenkarten. Stattdessen versenden wir Links zu unserer digitalen Visitenkarte oder unseren Profilen auf XING und LinkedIn.

Auch wenn digitale Medien schnell, unkompliziert und überall einsetzbar sind – so steckt hinter Printprodukten eine ganz andere Herangehensweise, die beachtet werden sollte. Von der Konzeption über die Gestaltung von ansprechenden Beiträgen und Grafiken bis hin zum individuellen Content: für analoge Medien nehmen sich Leser bzw. Betrachter in der Regel wesentlich mehr Zeit, als beispielsweise für digitale Beiträge.

Fest steht: die Digitalisierung hat unser Verständnis von Kommunikation und Werbung maßgeblich verändert. Insbesondere Social Media und eine Vielzahl weiterer Technologien ermöglichen viele neue Wege. Trotzdem bedeuten diese Veränderungen nicht, dass Print „tot“ ist, viel mehr stellt es neue Anforderungen an gute Printmedien und bietet neue Möglichkeiten, die es zu meistern gilt. Daher ist die größte Herausforderung, den Medienmix aus analog und digital richtig einzusetzen, gezielt zu kombinieren und so aus der Masse herauszustechen.

Der Medienmix: Wie Print das digitale Marketing abrun