WhatsApp Newsletter für Unternehmen

Der Kurznachrichtendienst WhatsApp gehört mit rund 30 Millionen Nutzern zu den beliebtesten in Deutschland und wächst stetig weiter. Zur Zeit sind sogenannte WhatsApp Newsletter in aller Munde. Doch was genau verbirgt sich hinter dem neuen Newsletterverteiler? Wir haben es für Sie herausgefunden.

Ein Newsletter per WhatsApp kann natürlich problemlos angeboten und versendet werden. Da WhatsApp an eine Mobilfunknummer gebunden ist, ist es notwendig sich vorher grundlegend ein paar Gedanken zur Vorgehensweise zu machen.

Grundsätzlich kann es sinnvoll sein, den Newsletterdienst über ein extra Firmen-Smartphone nur dafür abzuwickeln statt über das Smartphone eines Mitarbeiters. So kann der Dienst auch von mehreren Mitarbeitern betreut werden und bei Krankheit oder Abgang eines Verantwortlichen fällt kein Rufnummernwechsel oder ein ähnliches Problem an.

Wie richtet man den Newletter ein?

Ist die Entscheidung für ein Endgerät gefallen, muss entschieden werden, wie die Anmeldung für den Newsletter ablaufen soll. Dazu sind mehrere Varianten denkbar. Man kann die WhatsApp-Rufnummer auf der Firmen-Webseite veröffentlichen. Wer den Service in Anspruch nehmen möchte, speichert die Nummer ab und schickt eine Nachricht, beispielsweise mit dem Text „Anmeldung“. Alternativ richtet man ein Kontaktformular auf der Webseite ein, über das die Interessenten ihre Mobilfunknummer zusenden können. Noch schnell ein Häkchen für die akzeptierte Datenschutzerklärung und auch damit ist man rechtlich auf der sicheren Seite.

Wie verschickt man die Newsletter?

Für den tatsächlichen Versand des Newsletters bestehen ebenfalls zwei Möglichkeiten. Man kann entweder eine WhatsApp-Gruppe einrichten, der Nachteil dabei ist allerdings, dass dort alle Mitglieder untereinander sichtbar sind. Im Sinne des Datenschutzes sollte man also eher darauf verzichten und lieber auf die Möglichkeit einer Broadcast-Liste zurückgreifen. Über diese sehen sich die einzelnen Mitglieder nicht untereinander. Voraussetzung für den Empfang der Nachrichten ist dann jedoch, dass der Empfänger die Nummer in seinem Gerät abgespeichert hat. Jeder Empfänger hat also die Möglichkeit, persönlich zu antworten.

Das eigentliche Einrichten einer Broadcast-Liste auf dem Mobilgerät ist schlussendlich einfach. Die maximale Nutzerzahl einer Liste beträgt zur Zeit 265 Empfänger.

Unsere Tipps für den optimalen WhatsApp Newsletter:

Man sollte nicht zu viele Nachrichten an die Newsletterempfänger verschicken. Der Newsletter über WhatsApp sollte eher etwas spielerisch und als kurze und schnelle Info gesehen werden. Eine Nachricht pro Tag, vielleicht zur Mittagspausenzeit, reicht.

Zum Tracken der Links im Newsletter kann man einfach einen Dienst wie bit.ly nutzen. So kann man jederzeit nachvollziehen, wie viele Empfänger auf die angebotenen Links geklickt haben.

Die Vorteile des direkten Kontakts zum Kunden sollte man nutzen. Antworten auf gestellte Fragen der Kunden können beispielsweise in Blogposts direkt verarbeitet oder in Ihrem nächsten E-Mail-Newsletter genutzt werden.

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Über den Autor:

Die digitale Welt ist sein Zuhause. Als Entwickler ist er für die Programmierung und Umsetzung von digitalen Projekten verantwortlich.