Allgemein

Content Creation: Warum du aufhören solltest, immer nur an den Imagefilm zu denken

11. Februar 2026

Wenn das Telefon bei uns klingelt und es um das Thema Video geht, höre ich oft diesen einen Satz: „Wir brauchen einen Imagefilm.“

Versteh mich nicht falsch: Ich liebe gut gemachte Imagefilme. Gerade im B2B-Bereich sind sie ein fantastisches Werkzeug. Sie rücken die eigenen Leistungen ins rechte Licht, bauen Vertrauen auf und sind das digitale Aushängeschild für Referenzen. Ein Premium-Imagefilm ist wie ein maßgeschneiderter Anzug – er sitzt, er wirkt und er zeigt Klasse.

Aber: Wer Agentur nur mit „Imagefilm“ gleichsetzt, lässt riesiges Potenzial liegen.

Content Creation ist heute so viel mehr als die 3-Minuten-Glanzproduktion für die „Über uns“-Seite. Wir müssen Video nicht mehr als Denkmal begreifen, sondern als Werkzeugkasten. Und in diesem Kasten liegen Tools, die oft viel schärfer sind als der klassische Imagefilm.

Was wir als Agentur wirklich leisten (und was du brauchst)

Wenn wir über Content Strategie sprechen, geht es um den richtigen Inhalt für den richtigen Zweck. Bei guter Planung lässt sich hier enorm viel umsetzen, das direkt auf deine Unternehmensziele einzahlt:

  • Recruiting & Employer Branding: Vergiss die statischen Stellenanzeigen. Jobinterviews mit echten Mitarbeitern oder authentische Einblicke in den Team-Alltag schaffen Nahbarkeit. Bewerber wollen sehen, mit wem sie arbeiten – nicht nur, für wen.
  • Erklärfilme & Blog-Content: Du hast komplexe Produkte? Ein kurzes Video im Blogartikel hält den Nutzer länger auf der Seite und erklärt in 30 Sekunden, wofür ein Text drei Absätze braucht. Das ist SEO-Gold und Service zugleich.
  • Skits für Social Media & Ads: Kurze, knackige Szenen. Unterhaltsam, vielleicht sogar humorvoll, aber immer on-brand. Das ist der Stoff, aus dem Social Media Engagement gemacht ist.

Der Real-Talk: Social Media ist kein Nebenjob

Und hier müssen wir ehrlich zueinander sein – und das bin ich als Agenturpartner gerne: Wer Social Media heute ernst nimmt, kommt mit einem Drehtag alle sechs Monate nicht weit.

Die Wahrheit ist: Um auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram oder TikTok stattzufinden, brauchst du Frequenz. Wer hier wachsen will, muss mehr als einmal im Monat Content liefern.

Heißt das, du musst alles alleine machen? Nein. Heißt das, die Agentur muss bei jedem iPhone-Video dabei sein? Auch nein.

Hier kommen wir als Sparringpartner ins Spiel. Die moderne Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Agentur ist oft hybrid:

  1. Inhouse Support: Ihr filmt das Tagesgeschäft, die schnellen Stories, den „Raw Content“.
  2. Agentur-Support: Wir sorgen dafür, dass die Qualität stimmt. Wir geben den strategischen Rahmen, produzieren die „Hero-Pieces“ (die großen Aufhänger) und sorgen für den besseren Fit in die Gesamtkampagne.

Wir heben die Qualität eures Outputs an, ohne dass wir euch für jede Instagram-Story eine Rechnung schreiben. Es geht um die Mischung: Die Authentizität von Inhouse und die visuelle Exzellenz und Strategie der Agentur.

Mein Fazit für dich

Hör auf, Video nur als „das eine große Projekt im Jahr“ zu sehen. Lass uns Content Creation als einen Strom an Möglichkeiten begreifen. Ob Recruiting, Sales-Support oder Social Media Skits – wir haben die Technik und die Ideen.

Der Imagefilm ist tot? Lang lebe der Imagefilm. Aber er ist längst nicht mehr allein auf der Party.

Weitere Beiträge
Onelio: Deine Lieblingsinfluencer ✌️